Musical "Runggle Buur" (2019)

Der Verein Mammern Classics fragte mich 2017 an, ob ich ein Musical für 2019 schreiben würde. Natürlich wollte ich! «Runggle Buur» ist mein zweites grosses Bühnenstück. Ausgehend vom Streit um ein Stück Land kommen grundsätzliche Themen zur Sprache: Wo bin ich zu Hause? Wem oder was gilt meine Liebe? Warum hat es in meinem Gin Tonic kein Tonic? «Runggle Buur» will das Publikum unterhalten. Mit viel Humor werden Charaktere durchleuchtet und mehr als eine Leiche im Keller ent- deckt. Zwischen rasanten und lustigen Phasen hält das Stück inne, gibt allen Beteiligten Zeit, sich zu sammeln.Dann geht’s mit Schwung und mit dem nächsten Drink weiter. Das Stück spielt in zwei scheinbar gegensätzlichen Welten: Auf den Äckern eines kleinen Dorfs und im Zürcher Milieu. Überraschenderweise haben diese beiden Biotope viel mehr gemeinsam, als die Damen und Herren der Musicaltruppe «Runggle Buur» zuerst annehmen. Der Abend in Mammern wird für die Musicalbesucher so, wie es auf dem Land und im Milieu halt eben ist: bunt, schrill, schnell, erdig, berührend, träf. 

Die Geschichte "Runggle Buur": 

Jack ist weg. Jack, der Lokalmatador und Liebling des Publikums. Jack, der immer die Pointen raushauen darf. Jack, der «Runggle Buur». Superstar des alle drei Jahre stattfindenden Musicals. Landwirt von Beruf, hervorragender Sänger, unverwüstliche Saftwurzel. Die kleine Musicaltruppe des Dorfs ist verzweifelt. In vier Tagen ist Premiere. Ohne Jack nicht denkbar. Der Ruf des Dorfs, der Ruf der Musicaltruppe, überhaupt alles steht auf dem Spiel. Die Sängerinnen und Sänger machen sich auf die Suche nach Jack. Und verlieren sich dabei komplett in einem emotionalen Chaos und in einer Unmenge Gin Tonic im Zürcher Milieu. Die Uhr tickt, das Premieren-Fiasko scheint unaufhaltbar. Lernen Sie den eigenwilligen Jack, das Vollweib Trudi, die revolutionäre Ilona, den verliebten Severin, das schon ewig verheiratete Paar Hans und Berta, die ruhige Selma und den umtriebigen Regisseur Sigi kennen. «Runggle Buur» ist ein humorvolles, spannendes Stück mit erdigem Bezug zur Region. Gesungen und gespielt von Musical-Profis, die auf Bühnen im In- und Ausland auftreten. www.mammernclassics.ch

 

Männergesang - Liebeszwang (2018)

„Man muss die Männer sehr lieben. Sehr, sehr. Sehr lieben um sie lieben zu können. Sonst ist es nicht möglich, sonst kann man sie nicht ertragen.“   (Marguerite Duras) 

Vier Konzerte über die Liebe mit vier professionellen Sängern 

Steckborn, 15. November 2018

Weinfelden, 16. November 2018

Frauenfeld, 17. November 2018

Stein am Rhein, 18. November 2018

Vier Männer singen über die Liebe und über das, was sie ausmacht, was sie verhindert, was sie schmerzvoll macht. Sie singen davon, warum wir Menschen nicht anders können, als dauernd jemanden zu suchen, der uns die Liebe ermöglicht. Die Liebe. Dieses Gefühl, das wir meinen zu kennen von irgendwoher. Dieses Gefühl, von dem wir ausgehen, dass es uns glücklicher macht, wenn wir es denn haben werden. Dieses Gefühl, von dem wir ausgehen, dass wir es behalten können, wenn wir es einmal haben werden. Wir müssen es nur eifrig verteidigen.  Das Programm „Männergesang - Liebeszwang“ besteht einerseits aus deutschen Lieder aus der Romantik zum Thema Liebe. Das Konterprogramm dazu sind David Langs Kompositionen: humorvolle Close Harmony – Lieder aber auch konzeptionelle Kompositionen.  Der sinnliche Konzertabend lädt dazu ein, die Liebe zu feiern und sich dem Humor hinzugeben.

 

Chor der 100 

Das Chorprojekt „Chor der 100“ besteht seit 2012 und hat zum Ziel, gesangsfreudige Menschen zusammenzubringen. Gemeinsam wird an einem Wochenende ein neues Chorwerk eingeübt und anschliessend dem Publikum am Konzert auf tollem Niveau präsentiert. 

Die Komposition ist so konzipiert, dass eine Mischung aus unerfahrenen und erfahrenen Sänger/innen ideal ist. Es werden weder Gesangsunterricht noch Chorerfahrung gefordert um an dem Chorprojekt teilnehmen zu können. Motivation und Freude sind die wesentlichen Voraussetzungen. Und eines ist garantiert: Es wird funktionieren!

Der nächste "Chor der 100" findet vom 3.-5. Mai 2019 in Vitznau statt. 
Anmeldung & Informationen


 

Männergesang Schubert & Lang (2017)

Vier professionelle Sänger führten Franz Schuberts berühmteste Kompositionen für  Männerstimmen auf. Ergänzend dazu hat David Lang Anekdoten aus dem Leben des einstigen  Wiener Sängerknaben und Liederfürsten vertont.  

Ein Konzertabend, der Humor und klassische Meisterwerke vereint. David Lang scharte für die Konzertreihe „Männergesang - Schubert & Lang“ drei erfolgreiche Sänger um sich, welche wie er begeistert sind von mehrstimmigem Gesang. 

Paul Erkamp, Raphaël Favre und Chasper Mani haben in diversen professionellen Vokal-ensembles der Schweiz mitgewirkt und sind als Solosänger in Opern, Musicals und  Oratorien zu hören. 

Programm

Gesang der Geister über den Wassern (Schubert)
Schubert-Intermezzo (Lang)
Schubert-Intermezzo (Lang)
 Im Gegenwärtigen Vergangenes (Schubert)
Schubert-Intermezzo (Lang)
Der Gondelfahrer (Schubert)
Intermezzo (Lang)
O sanfte Liebe (Lang)
 Schubert-Intermezzo (Lang)
Grab und Mond (Schubert)
 Nachtgesang im Walde (Schubert)
Erlkönig (Lang)
Schlussbouquet (Lang)
Die Nacht (Schubert)

 

Musical Seegfrörni (2016)

Mit der Produktion des Musicals "Seegfrörni" geht Mammern Classics als organisierender Verein neue Wege. Das Musical "Seegfrörni" wurde diesen Sommer in Mammern zur Uraufführung gebracht. David Lang komponierte die Musik, schrieb die Liedtexte und war als musikalischer Leiter tätig. 3000 Besuchen schauten die 8 Aufführungen. 

Zur Geschichte: Am Untersee ist die Welt in Ordnung. Auf der Schweizer Seite schlummert das liebliche Mammern sorgenfrei unter der hoch stehenden Sommersonne. Auch in Wangen, auf der gegenüberliegenden, der deutschen Uferseite des Untersees, lebt es sich behaglich. Man sieht und schätzt sich aus der Ferne, ansonsten gibt es wenig Austausch. Die letzte Seegfrörni liegt lange zurück, da kam man sich auf dem Eis auch schon mal etwas näher. In diese Idylle platzt wie eine Bombe die Nachricht: Eine große US-amerikanische Filmproduktionsfirma will genau vor beider Haustür einen Film drehen, zu Lande und zu Wasser. Doch wer wird den Zuschlag bekommen? Auf welcher Seite wird der Filmkonzern sein Büro einrichten? Wer hat die Rechte auf dem Wasser? Schon bevor das erste Bild im Kasten ist, spielt der Regisseur Siggy Gameburg geschickt auf der Klaviatur der Konkurrenz. 

Was gerade noch glückselig vor sich hin lebte, entwickelt aus dem Stand eine Dynamik an Begehrlichkeiten. Big money lockt und damit fallen die Schranken der Zurückhaltung, schneller als ein Fisch die Kiemen öffnen kann. Intrigen beleben das Geschäft. Aus „leben und leben lassen“ kippt die Stimmung in „Auge um Auge, Zahn um Zahn“... Und inmitten all der Aufregung blüht eine unerwartete Liebesgeschichte auf. www.mammernclassics.ch

 


Chor der 100, Die Friedensmesse (2014)

Eine Friedensmesse könnte auf eine Messe im musikalischen Sinn hinweisen. Das ist diesem Fall weit gefehlt. Es handelt sich bei "Der Friedensmesse" um eine humorvolle Komposition über eine Messe, welche Frieden an die Besucher verkaufen will. In diesem Sinne eine OLMA für Friedensfanatiker. Eine charmante, bisweilen etwas übermotivierte Messehostess führt das Publikum durch die Messe und lässt keine Zweifel an der Richtigkeit des Unterfangens zu. Alles Negative und Schlechte wird kurzerhand ausgeblendet beziehungsweise in den Keller verbannt.

Die Friedensmesse kennt keine negativen Gefühle, die sind alle im Keller verstaut. Aber warum knirscht es plötzlich im Gebälk. Und warum beginnt das Messehaus zu wanken? War es womöglich keine gute Idee, alles Unerwünschte im Keller wegzusperren. Das Ensemble Cantucci führte die rund 60-minütige Komposition dreimal auf, zuvor als Uraufführung der Gemischtchor vom Chorprojekt "Chor der 100" in der Kartause Ittingen. Musikalisch wurden die Sängerinnen und Sänger von einer "Messeband" unterstützt, bestehend aus Violine, Cello, Akkordeon, Kontrabass und Perkussion.

Komposition & Leitung, David Lang; Schauspiel, Julienne Pfeil; Violine, Tabea Frei; Violoncello, Lorena Dorizzi; Akkordeon, Cindy Schwemmer-Oppliger; Kontrabass, Heltin Guraziu 



 
 

 


Mammern Classics (2013)

Aus International Masterclass wurde Mammern Classics. Wir durften einen unvergesslichen Sommer 2013 mit einem hervorragenden Orchester aus der Ukraine erleben. Klassische Konzerte mit Sinfonien, Solo-Konzerten, Ouvertüren und eine Uraufführung eines international renommierten Komponisten lockten an den Untersee.

Solo-Konzerte mit David Lang und Orchester begeisterten ein breites Publikum. Ein Erlebnis, das berührte. Eine umwerfende Gastronomie verüsste den Aufenthalt in der Zeltstadt. Angesichts der aktuellen Lage in Luhansk hoffen und wünschen wir das Beste für die Musikerinnen und Musiker des Orchesters. Unsere Gedanken sind oft bei ihnen. 

 

Chor der 100, Fiat Ver! (2012)

Vom 23. – 25. März 2012 wurde in Vitznau/LU ein spezieller Anlass für Chorsängerinnen und Chorsänger aus der ganzen Schweiz unter der Leitung von David Lang durchgeführt. In nur drei Tagen studierten die Teilnehmer/innen dieses Events die Komposition Fiat Ver! von David Lang ein und brachten am Sonntagabend in der Kirche Küssnacht diese zur Uraufführung. Unterstützt wurden sie dabei von einem professionellen Instrumentalensemble. Spannung, Spass, professionelle Stimmbildung und viele Inputs über den Gesang prägten dieses Wochenende. 

 

International Masterclass Mammern (2011)

Mit einem furiosen Finale mit 500 Zuschauern endete die zweite Auflage der Internationalen Masterclass Mammern. Das Orchester der Philharmonie Luhansk in der Ukraine brillierte.

Die Dirigenten entfachten Feuer um Feuer im Chapiteau. Liutauras Balciunas programmierte einen Konzertplan, der sich mit den Festivals in der Schweiz messen konnte. Eine Unmenge an freiwilligen Helfern und Gastfamilien machte das Festival überhaupt möglich. Ein Event, der tief im Herz eingepflanzt ist. 

 


International Masterclass Mammern (2008)

Der Initiant David Lang verwirklichte 2008 eine Vision: Er organisierte einen Meisterkurs in Orchesterdirigieren in seinem Heimatdorf Mammern. Aus Enttäuschung über einen selber besuchten Kurs 2007 lud er kurzerhand das dort eingesetzte 20-köpfige Orchester auf das nächste Jahr in die Schweiz ein. Veranstaltungen wie diese gab es bis anhin nur sehr selten in der Schweiz und in der von Lang gebotenen Qualität in Europa kein zweites Mal. Dementsprechend gross war die Resonanz bei den Dirigenten aus Übersee und Europa. Sieben Dirigenten aus aller Welt kamen in Mammern zusammen und verfeinerten ihr Können während einer Woche unter der Leitung von Maestro Liutauras Balciunas. Das Abschlusskonzert fand in der Stadtkirche Stein am Rhein statt und war ein grosser Erfolg.